Fasten ist gesund – das ist mittlerweile allgemein bekannt. Doch wie gesund es wirklich ist, zeigte jetzt eine Studie von mexikanischen Forschern. Dabei wurden Mäuse untersucht, die unterschiedliche Diäten verordnet bekamen. Der untersuchte Bestand wurde in vier Gruppen unterteilt, bei denen jede Gruppe ein anderes Futter bekam. Zwei Gruppen erhielten ein Futter, das um 15 bzw. um 30 Prozent weniger Fett als normales Futter enthielt, eine Gruppe hingegen erhielt Futter, bei dem 60 Prozent der Kalorien aus Fetten in der Nahrung stammten.
Die vierte Gruppe erhielt ganz normales Futter und galt somit als Vergleichsgruppe. Nach einiger Zeit, die die Mäuse auf diese Art ernährt wurden, begann man, ihnen Krebs erregende Stoffe zu injizieren. Das Ergebnis: Die Mäuse, die fasten mussten, bildeten deutlich seltener die Krankheit aus, als die Mäuse die normal oder sehr fettreich gefressen haben. Damit war für die Forscher aus Mexiko schnell klar, dass das Fasten selbst ideal für die Gesundheitsvorsorge ist und sogar bösartige Tumore aufhalten kann.
Natürlich kann diese Studie allein noch keine konkreten Aussagen zum Heilfasten und dessen gesundheitlichen Wirkungen treffen. Allerdings ist hier durchaus ein Trend zu erkennen, sodass das Fasten an sich einen weiteren Boom erleben dürfte. Aktuell nutzen viele Deutsche schon ihren Urlaub, um zu fasten. Dabei werden die unterschiedlichsten Ziele möglich, von Sylt in Deutschland bis hin ins ferne Ausland. Grundsätzlich sollte man jedoch auf einen guten Ruf und wirkliches Fasten, also keinerlei feste Nahrungsmittel, achten, wählt man einen Anbieter für die Fastenkur im Urlaub aus.
